Die Frist 2027 ist nicht länger ein abstraktes Datum auf einem weit entfernten Fahrplan – sie ist zu einer dringenden betrieblichen Realität geworden. Für Unternehmen, die noch mit SAP ECC arbeiten, markiert das Jahr 2026 offiziell den Beginn einer Phase erhöhter Wachsamkeit.
Die Zeit für strategische Überlegungen ist vorbei, nun ist es an der Zeit zu handeln. Der Eintritt in die Endphase der SAP-S/4HANA-Migration gleicht einem Sprint, bei dem jede technische und organisatorische Entscheidung die Leistung Ihres SAP-Systems für das nächste Jahrzehnt beeinflussen wird. In diesem von hohem Druck geprägten Umfeld stehen Entscheidungsträger vor einem großen Risiko: der Qualität der Software zum Opfer zu fallen, um die immer enger werdenden Fristen einzuhalten.
SAP-ECC-Stichtag 2027: Ein Markt unter Druck
Der Markt für SAP-Fachkräfte nähert sich mittlerweile der Sättigungsgrenze. Eine Gartner-Studie aus dem Jahr 2024 schätzte, dass mehr als 60 % der SAP-ECC-Kunden noch nicht mit ihrer umfassenden Migration begonnen hatten, was zu einem massiven Anstieg der Nachfrage nach Fachkräften führte. Die Folgen dieser abwartenden Haltung sind bereits sichtbar:
- Steigende Kosten: Der Mangel an spezialisierten Beratern dürfte die Tagessätze bis Ende 2026 um 15 % bis 25 % in die Höhe treiben.
- Erhöhtes technisches Risiko: Statistisch gesehen kommt es bei überstürzten SAP-Migrationsprojekten zu einem Anstieg kritischer Fehler beim Go-Live um 30 %, wenn die Testphasen verkürzt werden.
Wer bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2026 mit dem Start kritischer Phasen wartet, muss unvermeidliche Budgetüberschreitungen in Kauf nehmen – und, was noch wichtiger ist, riskante Kompromisse bei den Validierungsprozessen eingehen.
So sichern Sie Ihre SAP-S/4HANA-Migrationsstrategie ab
Um diesen Endspurt erfolgreich zu meistern, müssen drei wichtige Hebel diszipliniert eingesetzt werden:
- Der erste Hebel besteht darin, einem konsistenten Umstellungsansatz – häufig Brownfield – Vorrang einzuräumen, um bestehende Systeme zu sichern, bevor weitere Optimierungen in Betracht gezogen werden
- Der zweite Hebel erfordert eine gründliche Bereinigung von Daten und benutzerdefiniertem Code, um technische Ausfallzeiten zu minimieren
- Der dritte Hebel – und zweifellos der entscheidende – ist die Sicherstellung der Softwarequalität durch eine robuste Teststrategie
Warum eine unabhängige Qualitätssicherung für den Erfolg einer SAP-Migration entscheidend ist
In einem Migrationsprojekt fungiert der Integrator als Bauunternehmer: Sein Ziel ist die termingerechte Fertigstellung. Um Ihre Investition jedoch wirklich abzusichern, ist die Perspektive eines unabhängigen Dritten unerlässlich. Hier positioniert sich QESTIT als Garant für Ihren technischen Erfolg.
- Wir bieten eine objektive und unabhängige Sichtweise ohne Interessenkonflikte mit der Entwicklung
- Wir automatisieren kritische Arbeitsabläufe und erkennen Fehler so früh wie möglich, wodurch wir den „Tunneleffekt“ komplexer Projekte vermeiden und Produktionsfehler um bis zu 93 % reduzieren
- Wir fungieren als Qualitätssicherungsebene und gewährleisten so Kontinuität für Ihre Endnutzer sowie den operativen Erfolg Ihrer Migration
Risiken bei der SAP-Migration: Lassen Sie nicht zu, dass Termine die Qualität beeinträchtigen
2026 ist kein Jahr der Ungewissheit, sondern ein Jahr der Kontrolle. Da sich das Zeitfenster langsam schließt, erfordert die Sicherung Ihres Übergangs zu SAP S/4HANA mehr als nur die technische Umsetzung: Es erfordert eine einwandfreie Validierung.
Als Experten für Qualitätssicherung und Softwaretests unterstützt QESTIT Sie dabei, diese zeitkritische Herausforderung in einen nachhaltigen betrieblichen Erfolg zu verwandeln. Unsere Berater arbeiten eng mit Ihnen zusammen, um:
- Ihre Prozessezu prüfen
- Ihre Testkampagnenzu automatisieren
- einen reibungslosen, regressionsfreien Übergang zu gewährleisten
Der Countdown läuft. Lassen Sie sich nicht von Ihrer SAP-Migration beherrschen – übernehmen Sie die Kontrolle!
*Quelle: Forrester-Bericht „The Total Economic Impact™ of SAP-
-Enterprise-Application-Quality-Assurance-Lösungen von Tricentis“
Laurence Lépicier
Mit 26 Jahren Erfahrung in der IT als Projektmanagerin und QA-Expertin hat sich Laurence auf SAP spezialisiert. Heute ist sie SAP-QA-Expertin und Leiterin des SAP-Angebots bei QESTIT. Sie unterstützt Unternehmen dabei, ihre SAP-Projekte, Migrationen und vierteljährlichen Releases durch einen maßgeschneiderten Ansatz zur Softwarequalität abzusichern.